Verein für Luftfahrt Aßlar e.V.

Verein für Luftfahrt Aßlar e.V.

Verein für Luftfahrt Aßlar e.V.

VfL Aßlar e.V.

Mitglied des Hessischen Luftsportbundes e. V. im deutschen Aeroclub. Mitglied des Landessportbundes

Status: nicht eingeloggt

Veranstaltungen:


Voraussetzungen zum Erwerb einer Privatpilotenlizenz:

  • Flugtauglichkeitszeugnis Klasse 2
  • polizeiliches Führungszeugnis
  • Teilnahme an einem Kurs für Sofortmaßnahmen am Unfallort
  • Mindestalter bei Ausbildungsbeginn 16 Jahre
  • Mindestalter zum Erwerb der Lizenz 17 Jahre

Die Ausbildung gliedert sich in die folgenden Teilbereiche:

 

Theoretische Ausbildung:

Die theoretische Ausbildung umfasst die Sachgebiete

  • Luftrecht, Luftverkehrs- und Flugsicherungsvorschriften, einschließlich Rechtsvorschriften des beweglichen Flugfunkdienstes und die Durchführung des Sprechfunkverkehrs bei Flügen nach Sichtflugregeln,
  • Flugleistung und Flugplanung: Masse und Schwerpunktlage, Flugleistung, Flugplanung und Überwachung des Flugverlaufes,
  • betriebliche Verfahren,
  • Navigation: allgemeine und Funknavigation,
  • Meteorologie,
  • Aerodynamik,
  • allgemeine Luftfahrzeugkenntnisse: Zelle und Systeme, elektrische Systeme, Triebwerk, Notausrüstung, Instrumentierung,
  • Verhalten in besonderen Fällen und
  • menschliches Leistungsvermögen.

 

Flugausbildung:

Die Flugausbildung beinhaltet mindestens 45 Flugstunden, davon entfallen 10 Stunden auf die CVFR-Ausbildung. Erst dann kann die staatliche Luftfahrerescheinprüfung abgelegt werden. In der Flugausbildung müssen mindestens 25 Flugstunden mit einem Lehrberechtigten und mindestens 10 Stunden im Alleinflug unter Aufsicht enthalten sein, darunter mindestens 5 Stunden im Allein-Überlandflug mit mindestens 1 Flug über eine Strecke von mindestens 270 km, bei dem auf zwei vom Startflugplatz verschiedenen Flugplätzen Landungen bis zum vollständigen Stillstand durchzuführen sind.

Der Lehrplan für die Flugausbildung umfasst weiter:

  • Flugvorbereitung, Berechnung von Masse und Schwerpunktlage, Kontrolle und Bereitstellung des Flugzeugs
  • Platzrundenverfahren, Verfahren zur Vermeidung von Zusammenstößen und Vorsichtsmaßnahmen
  • Führen des Flugzeugs mit Sicht nach außen
  • Grenzflugzustände im unteren Geschwindigkeitsbereich, Erkennen und Beenden eines kritischen Flugzustandes
  • Starts und Landungen mit und ohne Seitenwind
  • Starts mit höchstzulässiger Leistung auf kurzen Pisten und unter Berücksichtigung der Hindernisfreiheit, Landungen auf kurzen Pisten
  • Führen des Flugzeugs ausschließlich nach Instrumenten, einschließlich einer Horizontalkurve von 180°
  • Überlandflüge mit Sicht nach außen, Koppelnavigation und Funknavigationshilfen
  • Notverfahren, einschließlich simmulierter Ausfälle der Flugzeugausrüstung und
  • An- und Abflüge von und zu kontrollierten Flugplätzen, Flüge durch Kontrollzonen, Einhaltung von Flugverkehrsverfahren, Sprechfunkverkehr und Sprechgruppen.

 

Die Prüfung:

Der Flugschüler hat in einer theoretischen und praktischen Prüfung nachzuweisen, dass er nach seinem praktischen Können und seinem fachlichen Wissen die an einen Flugzeugführer zu stellenden Anforderungen erfüllt. Die Prüfung erstreckt sich auf die in der theoretischen Ausbildung aufgeführten Sachgebiete, die notwendigen Kenntnisse und Fähigkeiten zum Führen und Bedienen von Flugzeugen und das Verhalten in besonderen Flugzuständen und in Notfällen.